EP
Als Vorbereitung auf den noch 2025 erscheinen sollenden regulären fünften Blue Lake-Langspieler veröffentlicht der in Kopenhagen lebende Texaner Jason Dungan das Mini-Album Weft.
„Perverts is not an album, though it is 90 minutes. It explores the droning ambient sound that gave Preacher’s Daughter a captivatingly disturbing edge“ erklärt Hayden Silas Anhedönia und ergänzt außerdem: „No, this (…) little project has nothing to do with Ethel Cain lore.“
Das zeichnet sich Potential ab, wennngleich vorerst noch zu viel Luft nach oben bleibt: Smearing aus Seattle fackeln fünf Songs in sieben Minuten für einen Math-affinen Grindcore aus dem Umfeld von Nurser- und ehemaligen Cult Sickness-Mitgliedern ab.
To My Dearest Friend, ist die neunminütige Debüt EP der vierköpfigen Screamo-Band Bedlam Bedrest aus Südkalifornien. Und ein früh im Jahr kommendes Genre-Highlight.
Makeshift Art Bar sind ein Quartett aus Belfast, das auf seiner Debüt-EP Lackluster Writing Makes Fundamental Reading die Tanzfläche zwischen dem Post Punk und Noise Rock herrlich unprätentiös erforscht.
Der Schein trügt: Jimmy Hamzey ist nach dem Aufsplitten seiner musikalischen Entitäten in Serpent Column und Theophonos durch Banishment nicht wirklich mit der nächsten Arbeit fertiggeworden.
Mit Oxidized sind Frontierer ihrer Ideallinie 2021 vielleicht so nahe gekommen wie möglich. Insofern ist es schon vernünftig, dass Pedram Valiani seiner Band mit The Skull Burned Wearing Hell Like A Life Vest As The Night Wept hinterrücks ein paar neue Tricks beizubringen beginnt.
Nach dem wenig begeisternden Ash & Ice von 2016 war God Games 2023 eine gelungene qualitative Kurskorrektur für The Kills. Mibekommen hat das aber gefühlt kaum jemand. Die Happier Girls Sessions könnten insofern Ergebniskosmetik betreiben.
Zwei Vorab-Singles im November haben nahegelegt, dass man die anstehende Debüt EP von Casket Dealer unbedingt auf dem Mathcore-Radar haben sollte. Letters from the Dead stemmt die hohen Erwartungshaltung nun weitestgehend.
Swan Lake ist nach vier Alben in sechs Jahren die erste EP der Band Cindy aus San Francisco. Darauf bringt Karina Gill ihrem Dreampop und Indie Slowcore einen neuen Simplizismus im Songwriting und eine Reduktion der Inszenierung bei.